Lehle D.Loop SGoS
Artikelnummer 1011
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01-Gold-R.jpg goldkontaktierte Relais
Das Signal, das von den Tonabnehmern einer E-Gitarre oder eines E-Basses kommt, ist so schwach, dass minderwertige Kabel, kalte Lötstellen oder billige Kontaktmaterialien den Sound hörbar beeinträchtigen. Um diese schwachen Signale verlustfrei schalten zu können, müssen die Kontakte der Schalter aus besonderen Materialien hergestellt sein. In allen Lehle-Switchern werden spezielle goldkontaktierte Relais oder goldkontaktierte Schiebeschalter verwendet, die ein absolut verlustfreies und zuverlässiges Schalten garantieren.
02-MIDI.jpg MIDI senden & empfangen
Alle Produkte der Second Generation of Switching – kurz SGoS – sind programmierbar und lassen sich per MIDI miteinander vernetzen. Zusätzlich kann problemlos externes MIDI Equipment eingebunden werden. Die Programmierung ist intuitiv und schnell erlernbar.
04-No-Hum.jpg keine Brummschleifen
Alle Lehle-Produkte, die keinen LTHZ-Transformer besitzen und dieses Zeichen tragen, schalten die Signalmasse über goldkontaktierte Schalter oder Relais parallel zum Signal. Schaltet man alternativ zwischen Signalquellen hin und her, ohne dass z. B. zwei Verstärker gleichzeitig aktiviert sind, werden so Brumm- oder Nebengeräusche durch Masseschleifen effektiv vermieden.
05-Gain.jpg Gain regelbar
Die Anpassung der Lautstärke oder des Verzerrungsgrades über einen Gain-Regler ist in vielen Anwendungen unverzichtbar. Die Gain-Regler der entsprechenden Lehle-Produkte bestehen aus schwarz eloxierten Aluminiumknöpfen, die in das Gehäuse eingelassen sind. Sie lassen sich durch flaches Auflegen eines Fingers leicht drehen, können aber im Bühnenbetrieb oder beim Transport aufgrund ihres abgesenkten Einbaus nicht unabsichtlich verstellt werden.
06-Stereo.jpg Stereo
Viele Effektgeräte haben Stereoausgänge. Oder: Manche Instrumente besitzen zwei Pickup-Systeme, z. B. herkömmliche magnetische Tonabnehmer und Piezo-Typen für einen akustisch klingenden Sound. Diese zweikanaligen Stereo-Signale lassen sich problemlos mit dem entsprechenden Lehle-Equipment verwalten. Alle stereofähigen Lehle-Produkte sind selbstverständlich auch mono zu betreiben.
Lehle D.Loop SGoS – als Herz der Pedalverwaltung empfiehlt sich dieser programmierbare 2-fach-Looper, um ausgeschaltete Effekte aus dem Signalweg zu nehmen. Die Loops sind unabhängig voneinander nutzbar. In jeder Situation steht zusätzlich ein regelbarer Buffer zur Verfügung, und da nicht alle Effektpedale einen Volume-Regler haben, können sie hiermit im Bedarfsfall sogar geboostet werden. Der High-End-Buffer-Boost hat Gainreserven bis zu 12dB und ist auch alleine nutzbar – solo!
Die Klinkenbuchsen und das interne Signalrouting sind komplett in stereo ausgeführt, um auch Studio- bzw. 19-Zoll-Geräte sowie Stereoeffektpedale in voller Qualität nutzen zu können. Gewährleistet wird dies durch die True-Bypass Eigenschaften der Lehle-Schalter mit goldkontaktierten Relais. Um Brummschleifen innerhalb der Effektloops zu vermeiden, wird auch die Signalmasse mitgeschaltet, eine Umschaltknackunterdrückung vermeidet störende Schaltgeräusche.
Die Programmierung ist denkbar einfach und intuitiv, sei es per Fernsteuerung über MIDI Program Change Commands, als Stand-alone-Gerät oder im Verbund mit weiteren SGoS-Switcher. Eine beliebte Kombination sind Lehle D.Loop SGoS und Lehle Dual SGoS, die sich gegenseitig kontrollieren und Effekte und Amps verwalten können. Die Verbindung erfordert lediglich ein simples Stereopatchkabel. So bleibt immer der gute Ton gewahrt!
 
 
F: Wofür steht SGoS?
A: SGoS steht für Second Generation of Switching.
Die neue Produktreihe wurde um eine TRS-Buchse erweitert, über die andere Lehle-SGoS-Schalter ebenso angeschlossen und ferngesteuert werden können wie auch externe MIDI-Geräte. Die SGoS-Schalter können MIDI-Befehle empfangen, sind kinderleicht programmierbar, können auch MIDI-Program-Change-Befehle senden und somit als Controller dienen.

F: Was macht ein Impedanzwandler?
A: Der Sound wird aufgefrischt und Sound-Verluste bei Verwendung langer Kabel oder Effektketten werden kompensiert.

F: Welchen Sinn macht ein Buffer am Anfang der Effektkette, direkt hinter dem Instrument. Ich habe vom Lehle Sunday Driver gehört, bin mir aber nicht sicher, wie das funktioniert und ob ich so was auf meinem Pedalboard brauche.
A: Je mehr Effekte - hierzu zählen auch True-Bypass-Pedale – man verwendet, umso länger wird in der Regel der Signalweg, was ein hochohmiges Signal sehr beeinflussen bzw. schwächen kann.
Den Unterschied kann man sich leicht vor Augen führen, indem man sein Instrument mit einem kurzen, hochwertigen Kabel direkt an den Verstärker anschließt und auf Details in Klang und Dynamik achtet.

F: Wie kann ich den Signalverlust auf meinem Effektboard ausgleichen?
A: Durch Einsatz eines Impedanzwandlers, der für das Instrumentensignal einen hochohmigen Eingang bereitstellt und dieses Signal niederohmig an die Effektsektion ausgibt, welches weniger anfällig für Verluste ist.